Wissen | 09.09.2024
Ein rascher Ausbau von Solar- und Windenergie, so wie es der Mantelerlass vorsieht, nützt der Schweiz nur bedingt. Zwar trägt das Gesetz zur Versorgungssicherheit bei, löst aber das Schweizer Stromproblem nicht. Die Schweiz benötigt in Zukunft für eine sichere Stromversorgung mehr als doppelt so viel Strom wie heute.
Der zuständige Bundesrat Albert Rösti weiss das. Er betont deshalb immer wieder: Solar- und Windenergie alleine können eine sichere Stromversorgung nicht gewährleisten. Es braucht alle Technologien, auch die Atomkraft. Es ist nicht zielführend, die unterschiedlichen Technologien gegeneinander auszuspielen. «Längerfristig braucht es über das Gesetz hinaus, über das wir im Juni abstimmen, noch mehr. Ob der zusätzliche Strom dann mit tiefer Geothermie gewonnen werden kann oder mit inhärent sicheren Reaktoren, mit Small Modular Reactors, müssen wir heute offenlassen. Ganz wichtig ist deswegen, dass wir technologieoffen bleiben», sagt der Bundesrat der Aargauer Wirtschaft, der offiziellen Publikation des Aargauer Gewerbeverbandes.
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Ohne Strom stehen Gesellschaft und Wirtschaft still. Die Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom sagt deshalb: Die sichere Stromversorgung der Schweiz hat oberste.
Aktuell
Es braucht für Versorgungssicherheit alle Technologien. Es reicht nicht, nur auf neue Erneuerbare zu setzten. Die Schweiz braucht wieder Technologieoffenheit..